Selbstevaluation und Qualitätsentwicklung der Schule

Qualität in der Schule kann entstehen, wenn die Schule sich in regelmässigen Abständen darum bemüht, die Schulwirklichkeit möglichst fundiert und unverzerrt zu erfassen und abgestützt auf verlässliche Daten einen Ist-Soll-Vergleich vornimmt. Auf diese Art und Weise wird für die Schule sichtbar, wo Massnahmen zu ergreifen sind, um eine fortschreitende Qualitätsentwicklung zu ermöglichen und um vorhandene Qualitätsdefizite zu beseitigen. Im Unterschied zum Individualfeedback geht es hier um Qualitäten, die auf die Institution als Ganzes ausgerichtet sind und die das «institutionelle Lernen» (Schulentwicklungsmassnahmen) in den Vordergrund rücken.

Für die Selbstevaluation steht grundsätzlich ein breites Methodenrepetoire zur Verfügung. Im Q2E-Ansatz wird der schriftlichen Datenerhebungen mittels Fragebogen ein besonderer Stellenwert eingeräumt, weil die anonyme Erhebung eine wichtige Ergänzung zu den eingespielten Meinungskonstellationen im Kollegium oder in den Klassen bildet. Allerdings wird jeweils grosser Wert darauf gelegt, dass eine gemeinsame Dateninterpretation im Kollegium stattfindet: Auf diese Weise kann eine gemeinsame «Problemsicht» geschaffen werden -eine unerlässliche Voraussetzung, um bei der Massnahmenumsetzung auf eine breite Abstützung bei den Betroffenen zählen zu können (siehe Q2E-Broschüre «Schritte zur datengestützten Schulevaluation»).

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